Muslim-Mädchen schneiden in Sporttest am schlechtesten ab

December 1st, 2011

Im Tages-Anzeiger, Zürich, von René Donzé, 29. November 2011. (Update: Atheist kids better at sports: study, on the Local.ch, Nov. 30, 2011 – La réligion influence les performances sportives, dans 20minutes, le 29 novembre 2011).

Eine ETH-Studie bei 600 Winterthurer Primarschülern zeigt: Kinder aus Südosteuropa sind im Durchschnitt weniger geschickt und weniger beweglich als ihre Schweizer Schulkollegen … //

… Dabei schnitten die Kinder aus Südosteuropa markant schlechter ab als ihre Schweizer Kolleginnen und Kollegen. Noch ausgeprägter ist das Gefälle, wenn die Testresultate nach Muttersprache ausgewertet werden. Deutschsprachige Kinder weisen die viel besseren Resultate aus als fremdsprachige. Auch bei der Analyse nach Religionszugehörigkeit haben mitteleuropäische Kinder, die in der Regel reformiert, katholisch oder konfessionslos sind, die Nase vorn. Islamische Kinder sind im Durchschnitt weit weniger sportlich. Besonders ausgeprägt ist dies bei den Muslim-Mädchen. Ihre Resultate verschlechterten sich über vier Jahre sogar, während die Knaben eher besser abschnitten.

Andere Schönheitsideale: … //

… Mehr Bewegung für weniger privilegierte Kinder:

Zusätzlich zur Längsschnittstudie mit den 600 Primarschülern führen die ETH-Fachleute in Winterthur jedes Jahr mit den neuen Erstklässlern die gleiche Testreihe durch. Dabei zeigt sich, dass im Durchschnitt knapp 16 Prozent der Kinder übergewichtig sind. Ein Viertel von ihnen gelten als adipös, also stark bis sehr stark übergewichtig. Die Quote blieb über die vergangenen vier Jahre stabil. Doch zeigte sich, dass die ohnehin übergewichtigen Kinder über die Jahre am meisten von allen zunehmen.

Stadtrat Stefan Fritschi will erreichen, dass sich übergewichtige, weniger privilegierte Kinder und vor allem Mädchen mehr bewegen. Dabei setzt er schon früh an. Bereits beteiligt sich rund ein Drittel der Winterthurer Kindergärten am Bewegungsförderungsprojekt Purzelbaum. Sie haben Sportgeräte installiert und animieren die Kinder zur körperlichen Aktivität – auch in der Freizeit.

Auch soziale Aspekte im Zentrum: … (ganzer Text).

Link: Institut für Bewegungswissenschaften und Sport inspo, Universität Stuttgart.

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